2018-04-11T15:01:38+0000
# HUK-Coburg zieht positive Jahresbilanz Während der Bilanzpressekonferenz stellte der Vorstandssprecher der HUK-Coburg Klaus-Jürgen Heitmann die Ergebnisse des deutschen Kfz-Versicherers vor. Nach wie vor ist die Kfz-Versicherung der größte Versicherungszweig der HUK-Coburg, die im Jahr 2017 erneut ein kräftiges Wachstum verzeichnen konnte, hieß es in Coburg. Die konkreten Zahlen: „Die Bruttobeitragseinnahmen stiegen um 8,9 Prozent auf 3,9 (3,6) Mrd. Euro. Mit knapp über 1,4 (1,4) Millionen neu versicherten Fahrzeugen, was einem Plus von 1,5 Prozent entspricht, lag die Zahl noch einmal leicht über den Rekordergebnissen der Vorjahre. Der Bestand wuchs um 3,8 Prozent auf über 11,6 (11,2) Millionen versicherte Fahrzeuge.“ ## Kosten für Kfz-Schäden um 3,9 Prozent gestiegen „Insgesamt zahlte der HUK-Coburg-Konzern 3,3 (3,2) Mrd. Euro für die Kfz-Schäden seiner Kunden“, lauten die Angaben des Versicherers. Das seien 3,9 Prozent mehr als im Vorjahr. „Während sich die Schadenhäufigkeit insgesamt nur leicht erhöhte, war das Schadengeschehen durch gegenläufige Effekte geprägt: Deutlich weniger Personenschäden in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung standen erneut teurere Fahrzeugteile und hohe Unwetterschäden in der Vollkasko- und Teilkaskoversicherung gegenüber“, hieß es zur Begründung. Insbesondere bedingt durch eine Anpassung des Beitragsniveaus im Bestand hätte sich laut HUK-Coburg die kombinierte Schaden-/Kostenquote (brutto) auf 96,0 (101,0) Prozent verbessert. ## Schlechteres Abschneiden im Jahreswechselgeschäft beunruhigt die Coburger nicht
In der Kfz-Versicherung herrschte in der Jahreswechselsaison im Jahr 2017 intensiver Wettbewerb, betonte der Versicherer. Dies hätte in Verbindung mit dem Verzicht auf Vergleichsportale zu einem schlechteren Abschneiden im Jahreswechselgeschäft gegenüber dem Vorjahr geführt. Klaus-Jürgen Heitmann: „Das Jahreswechselgeschäft war ausgeglichen. Allerdings hat sich im Autoversicherungs-Neugeschäft der Trend dahin verschoben, dass wir im Verlauf des Jahres sehr viel mehr Kunden gewinnen. Deshalb beunruhigt uns das Abschneiden im Wechselgeschäft nicht.“ Mit Blick auf das gesamte Jahr 2018 fügte der Vorstandssprecher an: „Die günstige Positionierung unserer Tarife lässt uns zuversichtlich auf das Jahr blicken. Wir erwarten, was Bestand und Beitrag angeht, auch 2018 wiederum ein zufriedenstellendes Wachstum deutlich über dem Markt, und nicht nur in der Autoversicherung.“
Christian Simmert