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09|26
 

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HV-Batterien
„Wünschenswert wäre, wenn auch der Rücknahme-prozess den Markt durchdringt. Aus unserer Sicht sind der VDA und der VDIK hier gefragt, das Bewusstsein bei allen Herstellern und Marken für einen klaren Prozess zu schaffen.“
Philipp Fuchs
KTI

Frauenpower sichtbar machen!

Die Anzahl der Frauen in männerdominierten Werkstattberufen schreitet langsam aber merklich voran. Wir erinnern uns: Bei der Deutschen Meisterschaft im Fahrzeuglackierhandwerk nahmen im vergangenen November erstmals mehr weibliche als männliche Kandidaten teil – und letztendlich standen gleich drei Frauen auf dem Siegerpodest.  

Keine Frage – Frauen haben es genauso drauf wie Männer, leisten gute Arbeit und sorgen dafür, dass es in unserer Branche läuft. Dennoch zeigt die Veranstaltung „Farbzirkel“ vom Lackhersteller Glasurit, die vergangene Woche in Berlin stattfand, dass der Bedarf nach Austausch von Frauen in Werkstattberufen untereinander dennoch groß ist. Warum ist das so? 

Ein entscheidender Faktor ist die Sichtbarkeit. Trotz steigender Zahlen sind Frauen in den Betrieben oft noch Einzelkämpferinnen. Formate für Frauen schaffen ein Netzwerk, das über den Tellerrand der eigenen Werkstatt hinausreicht. In einer Zeit des Fachkräftemangels kann genau dieser Austausch den Unterschied machen, ob eine Gesellin im Beruf bleibt oder sich umorientiert. Diese Vernetzung kann eine Möglichkeit sein, Frauen langfristig an das Handwerk zu binden.

Formate wie der Farbzirkel bieten darüber hinaus einen geschützten Raum, um über Herausforderungen zu sprechen, die im gemischten Werkstattalltag oft untergehen. Wenn Frauen sehen, dass sie mit ihren Erfahrungen nicht allein sind, stärkt das die Bindung an den Beruf.

Zudem herrscht in reinen Frauengruppen oft eine andere Fehler- und Lernkultur. Ohne den – oft unbewussten – Druck, sich in einer Männerdomäne permanent beweisen zu müssen, fällt der fachliche Austausch oft offener und lösungsorientierter aus. Diese Formate sind keine 'Sonderbehandlung', sondern eine notwendige Investition in eine moderne Handwerkskultur, die unterschiedliche Perspektiven wertschätzt und so das Innovationspotenzial der gesamten Branche hebt.

Übrigens: Auf schaden.news stellen wir regelmäßig Handwerkerinnen vor, die jeden Tag im Job ihre Frau stehen – und tragen damit ebenso zur Sichtbarkeit von Frauen in Werkstattberufen bei. Klicken Sie sich doch mal durch unsere Rubrik „Frauen im Handwerk“!

Mit besten Grüßen aus der Redaktion 

Ina Otto
 

Web-TV

Spitzenverbände reden Klartext

Diskussionsstoff für den Schadentalk im Web-TV gibt es auch in diesem Jahr wieder reichlich. Am 12. März startet die 6. Staffel mit einer Sendung, in der die Spitzenverbände zu Wort kommen. Mit dabei sind ZKF-Präsident Arndt Hürter, BFL-Präsident Steven Didssun und Michael Pinto, Geschäftsführer des BVdP. Henning Hamann (Kanzlei Voigt) wird die Diskussionsthemen schadenrechtlich einordnen.
Im Mittelpunkt der Talkrunde im Betrieb von Jörg Sonnenberg in Kassel stehen Themen wie Fachkräftemangel, Reformen der Innungen, KI, Robotik und vieles mehr. Auch aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen wie Auslastung sowie die Auseinandersetzung um die Verträge von Innovation Group kommen zur Sprache.
 

Frauen im Handwerk

„Manchmal sehe ich in meinem Job Autos, da blutet mir das Herz“

Die große Leidenschaft dieser Autonärrin sind Old- und Youngtimer, beruflich nimmt sie es bei deutlich jüngeren Fahrzeugen sehr genau: Als DEKRA Fahrzeugbewerterin ist Celia Carbo-Gonzalez viel im Markt unterwegs und deckt jeden noch so kleinen Schaden an Leasingrückläufern auf. 
Dabei stammt die Fahrzeuglackierermeisterin ursprünglich aus einer autofreien Familie. Wie es zu ihrer Leidenschaft kam und wie sie ihren beruflichen Weg bisher meisterte, erfahren Sie in diesem Beitrag der schaden.news-Reihe Frauen im Handwerk. 
 
 

Markt

Branchenverbände veröffentlichen Betriebs-Tool für Nachhaltigkeitsbericht

Die Verbände ZDK, ZKF, BIV, BFL und BVdP haben einen sogenannten Zukunfts-Kompass Karosserie-, Lack- und Fahrzeugtechnik auf den Weg gebracht. Dabei handelt es sich um ein Tool, das Betriebe bei der Anfertigung eines Nachhaltigkeitsberichtes unterstützen soll.
Wie der Zukunfts-Kompass eingesetzt wird und wo Sie ihn erhalten, erfahren Sie im Beitrag.
 

Elektromobilität

Klare Gesetze, unklare Wege – wohin mit defekten HV-Batterien?

 Die Rücknahme defekter HV-Batterien ist gesetzlich eindeutig geregelt – dennoch sorgt der praktische Ablauf vielerorts für Unsicherheit. Während der VDA-Leitfaden beim Umgang mit verunfallten Elektrofahrzeugen Orientierung geschaffen hat, gibt es beim Rücknahmeprozess noch Nachholbedarf, wie ein aktueller Fall zeigt.
Das Kraftfahrzeugtechnische Institut appelliert daher an die Hersteller, klare Strukturen zu definieren und transparent zu kommunizieren, um lange Standzeiten und zusätzliche Kosten zu vermeiden. 
 
 

BWL-Tipp

Struktur schlägt Preis: Wie die externe Nachfolge im K&L-Betrieb gelingt

In den kommenden Jahren werden in tausenden K&L-Betrieben Generationswechsel notwendig sein. Doch oft scheitern Nachfolgebestrebungen. Das liegt selten am fehlenden Willen, sondern oft an der Finanzierbarkeit.
Unternehmensberaterin Marina Markanian von der bpr Mittelstandsberatung erklärt im Beitrag, warum hohe Unternehmenswerte für Käufer zur Hürde werden können und mit welchen strukturellen Modellen die Betriebsübergabe dennoch zum Erfolg führt. 
 

Glasurit

Praxis, Perspektiven, persönlicher Austausch: „Dritter Farbzirkel war voller Erfolg“

Über 20 Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen Ende Februar in Berlin zum dritten Farbzirkel von Glasurit zusammen. Im Mittelpunkt des Netzwerktreffens, das speziell für Frauen aus der Unfallreparaturbranche ins Leben gerufen wurde, standen Kommunikation auf Augenhöhe, generationsübergreifende Zusammenarbeit und praxisnahe Einblicke im Berliner Betrieb M-Color. Neben fachlichem Input prägten vor allem persönlicher Austausch, Offenheit und Herzlichkeit die Veranstaltung.
Das Fazit der Teilnehmerinnen: Der Farbzirkel ist längst ein echtes Jahres-Highlight – und der Wunsch nach dauerhaftem Kontakt ist groß.
 

IFL-TeMi

Mercedes Benz EQV: Aufgespritztes Dämmmaterial verhindert kostengünstige Türinstandsetzung

I statt E ist für K&L-Betriebe die Methode der Wahl, um kleinere Schäden effizient und nachhaltig instand zu setzen. Ein aktuelles Beispiel der Interessengemeinschaft für Fahrzeugtechnik und Lackierung (IFL e.V.) zeigt nun jedoch, dass Instandsetzung nicht immer funktioniert – wenn etwa die Voraussetzungen werksseitig nicht erfüllt sind.
Im konkreten Fall verhindern aufgespritzte Dämmmaterialien an der Türinnenseite eine kostengünstige Instandsetzung. Lesen Sie die Details der TeMi in diesem Beitrag. 
 
 

Zehn Jahre Bildungsengagement

PPG setzt Partnerschaft mit Junior Uni fort

Seit 2016 unterstützt der Lackhersteller PPG die Junior Uni Wuppertal bei der Umsetzung von Programmen im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Umweltbildung. Mehr als 270.000 Euro flossen bislang in praxisnahe Kurse und Projekte für Kinder und Jugendliche.
Auch 2026 wird das Engagement fortgesetzt. Ziel ist es, frühzeitig Begeisterung für Wissenschaft, Nachhaltigkeit und Forschung zu wecken.
 

Blechschäden

Im Dezember um fast 4 Prozent rauf, im Gesamtjahr 2025 aber fast unverändert

Im Dezember 2025 ist die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden auf Deutschlands Straßen gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,8 Prozent gestiegen.
Bezogen aufs Gesamtjahr 2025 gibt es allerdings eine –prozentual jedoch sehr geringe – Abnahme gegenüber 2024.
Alle Details dazu erfahren Sie in unserem Beitrag sowie anhand unserer interaktiven Grafik.
 
 
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