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06|26
 

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Lackierroboter
„Es ist nicht unser Ziel, unsere Mitarbeiter zu ersetzen. Stattdessen wollen wir eine Überlastung der Kollegen vermeiden.“
Stephan Rinas
Hänssler GmbH

Teufelskreis oder Kreislaufwirtschaft?

Wird in der Branche über Nachhaltigkeit diskutiert, fällt häufig das Wort Kreislaufwirtschaft. Und die soll auch in der Unfallschadenreparatur künftig vorangetrieben werden, ganz konkret mit dem Einsatz gebrauchter Ersatzteile. Hier befeuert die jüngste Empfehlung des Deutschen Verkehrsgerichtstages in Goslar nun die Diskussion um Used Parts erneut.

Es scheint aber so, als würde die Branche bei dieser Thematik irgendwie auf der Stelle treten. Eigentlich ist der Gedanke der Kreislaufwirtschaft und kosten- sowie ressourcenschonenderen Reparatur mit Gebrauchtteilen per se begrüßenswert – das betonen auch kritisch eingestellte Branchenvertreter und Experten. Dennoch bleiben, wie schon im vergangenen Jahr, viele Fragen rund um eine verlässliche Infrastruktur, konkrete Qualitätsstandards und nicht zuletzt die Klärung der Haftung offen. Aspekte, die wir vergangenen Sommer bereits sehr intensiv beim Schadentalk im Web-TV diskutierten.

Der Weg hin zu einer funktionierenden Prozesskette, mit der alle am Unfall beteiligten Parteien zufrieden sind, ist vermutlich noch weit. Ist die Diskussion also nun ein Teufelskreis oder der Anfang einer Kreislaufwirtschaft?

Derzeit ist die Frage schwer zu beantworten. Hinzu kommt, dass gerade wieder ein neues Fass aufgemacht wird. Denn der Zentralverband ZKF kritisiert die Zusammensetzung des Arbeitskreises, der sich in Goslar für mehr Gebrauchtteile in der Unfallschadenreparatur ausgesprochen hat. Hauptgeschäftsführer Thomas Aukamm rechnet unserer Redaktion vor, dass der Einfluss mit fast 40 Prozent Kfz-Versicherern und Teileverwertern als zahlenmäßig am stärksten vertretene Gruppe auf die Entscheidung wohl am größten war.

Also, die Meinungen gehen bei dieser Thematik weiter auseinander, das zeigen auch die Statements unterschiedlicher Marktteilnehmer, die wir für diesen Newsletter eingeholt haben. Sicher ist bis jetzt wohl nur eins: der Einsatz gebrauchter Ersatzteile wird die Unfallreparaturbranche wohl auch in diesem Jahr noch intensiv beschäftigen.

Mit besten Grüßen aus der Redaktion

Carina Hedderich
 

K&L-Werkstattgruppen

Welche Strategie verfolgt Aribos, Herr Brefeld?

Die noch junge Werkstattgruppe Aribos will in diesem Jahr weiterwachsen. Doch wie stellt sich die K&L-Kette im umkämpften Schadenmarkt auf? Im exklusiven Interview gibt der neue CEO und frühere BASF-Manager, Tobias Brefeld, erstmals Einblicke in Strategien, Wachstumspläne, operative Leitplanken und die Zusammenarbeit mit Versicherern sowie Schadensteuerern.
Welche Pläne die Werkstattgruppe verfolgt und wie die Betriebe ihre regionale Stärke behalten sollen, lesen Sie hier.
 

Lackierprozess

Neuer Kollege auf Knopfdruck: Betrieb Hänssler lackiert jetzt mit Roboter

Der neue Kollege im Betrieb Karosserie & Lack Hänssler braucht keine Umkleide und keinen Urlaub. Dafür lackiert er automatisch: Als einer der ersten Lackierroboter deutschlandweit wurde er in dem Göppinger Familienbetrieb installiert und von der Belegschaft getestet. 
Im exklusiven schaden.news-Beitrag berichtet Geschäftsführer Stephan Rinas von den ersten Erfahrungen mit dem „CurveRobot“ und verrät auch, was seine Mitarbeitenden über den neuen Kollegen denken. 
 
 

Deutscher Verkehrsgerichtstag

Branche nimmt Stellung zum Einsatz von Gebrauchtteilen

Ende Januar hatte der Deutsche Verkehrsgerichtstag empfohlen, künftig stärker auf den Einsatz von gebrauchten Ersatzteilen in der Unfallschadenreparatur zu setzen. Nach wie vor ist dieser Weg umstritten. Doch wer begrüßt die Entscheidung aus Goslar, wer kritisiert sie – und warum?
In verschiedenen Stellungnahmen legen das Allianz Zentrum für Technik, das Kraftfahrzeugtechnische Institut, die Restwertbörsen net.casion und Solera Audatex AUTOonline sowie der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik ihre Positionen dar.
 

Konjunkturumfrage 2026

Wie läuft es wirtschaftlich in Ihrem Betrieb?

Wie ist Ihr K&L-Betrieb wirtschaftlich aufgestellt? Wie steht es um Auslastung und Rendite? Und vor welchen Herausforderungen steht Ihr Unternehmen derzeit? Die schaden.news-Redaktion will es wissen! 
Nehmen Sie sich zwei Minuten Zeit und an unserer Blitz-Umfrage teil. Die Ergebnisse veröffentlichen wir demnächst auf schaden.news und diskutieren sie in unserer ersten Web-TV-Sendung des Jahres.
 
 

Hella Gutmann

Geführt, digital, dokumentiert: So funktioniert das neue CSC-Tool PRO

Im Rahmen eines Pressetermins präsentierte Werkstattausrüster Hella Gutmann vergangene Woche sein CSC-Tool PRO. Das volldigitale Tool soll die Kalibrierung von Kameras und Sensoren einfacher machen – durch einen geführten Prozess, die Kopplung mit Diagnosegeräten und eine lückenlose Dokumentation. 
Der Technische Trainer Christoph Salmen erklärt im exklusiven schaden.news-Videointerview die wichtigsten Funktionen.
 

Innung Südbayern

Unfallschadenmanager-Weiterbildung: Neuer Kurs ab März in Meschede

Das Weiterbildungsangebot der Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innung Südbayern zieht für den nächsten Kurs ins Sauerland. Ziel der Veranstaltung sei es, durch den Ortswechsel das Qualifizierungsangebot für Betriebe aus Regionen im Westen Deutschlands deutlich leichter erreichbar zu machen. 
Im schaden.news-Beitrag erklärt Geschäftsführer Robert Paintinger, was die Teilnehmenden erwartet und wie sie sich anmelden können.
 

Kanzlei Voigt

Sonderwebinar zu Kaskokürzungen: „Aktueller denn je“

Kürzungen im Kaskoschadenfall sind seit Jahren ein Ärgernis für Werkstätten – und sie bleiben es wohl auch in nächster Zeit. Die Kanzlei Voigt veranstaltet aus diesem Grund ein Sonderwebinar rund um die Kaskoschadenregulierung. Nächsten Mittwoch erklärt Rechtsanwalt und Geschäftsführer Henning Hamann, worauf im Kaskofall zu achten ist, welche Neuerungen es in den Policen gibt und wie Werkstätten mit Kürzungen umgehen.
Weitere Informationen sowie einen Link zur Anmeldung finden Sie im Beitrag.
 
 

Erfahrungsberichte SATA jetX

„Gutes Spritzbild, einfache Handhabung, niedriger Reinigungsaufwand“

Seit rund einem Jahr ist die jetX von Hersteller SATA auf dem Markt und kommt inzwischen in zahlreichen Lackierkabinen zum Einsatz. schaden.news hat in mehreren K&L-Betrieben nachgefragt, welche Erfahrungen die Mitarbeitenden mit der Pistole gesammelt haben.
Die Antworten fallen durchweg positiv aus: Insbesondere äußern sich die Befragten lobend zum Spritzbild und zur Handhabung der Pistole. 
 

EUROGARANT

Besser richten, rangieren und zupacken – mit diesen Angeboten

Eine Richthebebühne, ein Satz Universal-Lackierräder sowie ein 12-Paar-Set Arbeitshandschuhe  – das sind die EUROGARANT-Spezialangebote im Februar.
Lesen Sie in unserem Beitrag sämtliche Details.
 
 
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